Gefährdungsbeurteilung in Arztpraxen

Anderen Menschen zur Seite stehen, sie behandeln und sie heilen. Als Arzt oder Ärztin haben Sie es sich zur Aufgabe gemacht, sich um die Gesundheit Ihrer Patienten und Patientinnen zu kümmern. Haben Sie sich aber auch schon mal Gedanken darüber gemacht, wie es um den Gesundheitszustand Ihrer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen bestellt ist?

Unter Umständen sehen Sie sich in Ihrer Praxis mit Gefahrstoffen konfrontiert, sind eventuell Gesundheitsbelastungen, erhöhter Infektionsrisiken oder Unfallgefahren ausgesetzt. Daher lohnt es sich stets eine Gefährdungsbeurteilung durchführen zu lassen.

Medical team at the hospital

Auf Basis dieser Gefährdungsbeurteilung wird Ihnen gezielt aufgezeigt, wo genau Handlungsbedarf besteht. Somit ist es möglich, Gefährdungen am Arbeitsplatz zu ermitteln, zu beurteilen und Arbeitsschutzmaßnahmen festzulegen.

Lohnt sich der Aufwand einer Gefährdungsbeurteilung denn auch nur bei wenigen Beschäftigten? Ja, denn wer Angestellte beschäfigt – wieviele spielt hierbei keine Rolle – muss laut Arbeitsschutzgesetz eine Gefährdungsbeurteilung vornehmen. Die Gefährdungsbeurteilung hilft Ihnen, die Gefahren in Ihrem Arbeitsalltag zu erkennen und die Arbeitsabläufe nachhaltig sicher zu gestalten, so dass nicht nur arbeitsbedingte Unfälle, Gefährdungen und Erkrankungen vermieden werden, sondern zusätzlich ein Klima geschaffen wird, in welchem sich ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen wohlfühlen, somit motivierter sind und Sie darüberhinaus die Qualität Ihres Betriebes sichern können.

Weiterführende Links und Downloadmaterialien:

Gefährdungsbeurteilung-Humanmedizin.html

Quelle: BGW Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege

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